Was ist ein chirurgischer Eingriff
Ağız Diş ve Çene Cerrahisi

Was ist ein chirurgischer Eingriff?

Einige Deformationen am Kiefer, Zahn oder Zahnfleisch können unter Umständen nur durch einen chirurgischen Eingriff beseitigt werden.Eingriffe, die im Bereichen Mund,Zahn und Kiefer vorgenommen werden sind enorm wichtig, da sie den Erhalt der Mund-und Zahngesundheit sichern.

Anwendungsgebiete der Mund,Zahn und Kieferchirurgie:

Die Wurzelspitzenresektion ist die Entfernung (Resektion) einer oder mehrerer Wurzelspitzen eines Zahnes. Damit können Entzündungen, Infektionen oder anderen Schädigungen im Wurzelbereich behandelt werden. Bei einer konventionelle Wurzelkanalbehandlung erfolgt der Zugang zu den Wurzeln durch die eröffnete (aufbereitete) Zahnkrone von oben her.

Bei einer Wurzelspitzenresektion erfolgt der Zugang von außen durch den Kieferknochen. Dabei werden - nach Freilegung der Wurzeln im Kieferknochen - etwa 3 mm der Wurzelspitze und der entzündete Bereich um die Wurzeln entfernt. Eine Wurzelspitzenresektion stellt häufig die letzte Möglichkeit für den Erhalt des Zahnes dar.

Chirurgische Entfernung der Weisheitszähne:

Die Weisheitszähne sind die sog. "Achten", die Zähne im menschlichen Gebiss hinter den letzten Backenzähnen.

Normalerweise hat ein Mensch vier Weisheitszähne, jeweils zwei im Ober- und Unterkiefer. Sie entwickeln sich erst spät und brechen bei den meisten Menschen erst im Erwachsenenalter oder gar nicht durch. Daher der Name "Weisheitszahn".

Weisheitszähne gehören zu den Molaren (Backenzähne), weichen aber häufiger als andere Zähne von den charakteristischen anatomischen Formen ab. Oftmals sind die Wurzeln miteinander verwachsen oder hakenförmig gebogen, so dass die mögliche Extraktion der Zähne erschwert wird.

Weil die Weisheitszähne als letzte durchbrechen und weit hinten am Kieferwinkel liegen, finden sie häufig gar keinen Platz mehr (vollständige Retention) oder können nur noch unvollständig durchbrechen (Teilretention). Dies führt oft zu Entzündungen bis hin zu Abszessen.

Wachsen die Weisheitszähne nur im Ober- oder Unterkiefer, fehlt ihnen der Antagonist („Gegenspieler“). In der Folge wachsen sie über die Kauebene hinaus bis sie schließlich auf den Gegenkiefer stoßen. Daraus resultiert oftmals eine unterschiedliche Verschiebung der Zähne, dies kann zu Zahnschäden, nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus) und Kiefergelenksbeschwerden führen. Aus diesen Gründen müssen Weisheitszähne sehr oft operativ entfernt werden.